D 30 - Nachlass Christian Römer (1876-1920)

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Erstellt: 1986

Einleitung

Bearbeitung

Barbara Springer

Zum Inhalt

Der Nachlass besteht aus Predigten, Briefen an den langjährigen Freund Paul Fischer, Professor am Seminar Blaubeuren (s. a. F 64 und Sigel 80,9), und einigen Beiträgen zum Evangelischen Sonntags- bzw. Kirchenblatt Württembergs. Die Predigten liegen überwiegend als handschriftliche Manuskripte vor, einige maschinenschriftlich bzw. gedruckt (s. a. Bibliothek und Sammelstelle).
Römers Enkel, Dr. Eberhard Bechstein, überreichte auch 2 Bände fotokopierter Predigten seines Großvaters als Geschenk an Pfarrer Eißler von der Stuttgarter Stiftskirche.
Mit Paul Fischer war Römer von der Tübinger Studienzeit her eng befreundet. Diese Freundschaft wurde vor allem nach Römers Baseler Zeit durch gegensätzliche theologische Auffassungen geprägt. Das dokumentieren auch die vorliegenden Briefe, die teilweise stenografische Notizen von Fischers Hand tragen.
Mit dem Nachlass gelangte auch ein handschriftlicher Entwurf zur "Kirchlichen Geschichte Württembergs" von Carl Römer (1810 - 1856), dem Diakon aus Sindelfingen, an das Archiv. Dieses Manuskript wurde in den Handschriftenbereich unter HS 66 eingegliedert.

Biografische Notiz

Christian Friedrich Römer, Sohn des Diakons Carl Ludwig August Günther Römer (Verfasser der "Kirchlichen Geschichte Württembergs") wurde am 3. August 1854 in Sindelfingen geboren und starb am 25. Februar 1920 als Prediger der Stiftskirche und Prälat in Stuttgart (s. a. A 27/2652 und Sigel 170,18).
Römer durchlief mit dem Besuch der Seminare Schöntal und Urach und dem Tübinger Stift die übliche theologische Ausbildung Württembergs. Nach dem 1. Examen im März 1877 diente er als Freiwilliger im Grenadierregiment Königin Olga in Stuttgart, noch voller Zweifel, ob er in den Kirchendienst eintreten sollte.
Ab April 1878 wirkte er als Vikar in Gschwend, dann als Repetent in Urach und Tübingen. Nach dem 2. Examen und einer wissenschaftlichen Reise erfolgte die erste Anstellung als Pfarrer in Buttenhausen, doch schon bald wechselte er als Sekretär zur Basler Mission. Römer kehrte 1891 in den württembergischen Kirchendienst zurück, zunächst als Pfarrer nach Tübingen, später als Dekan in Nagold bzw. in Tübingen. Als Prediger der Stiftskirche wurde er 1908 nach Stuttgart gerufen und 1912 zum Prälaten ernannt.

Geschichte des Bestands

Der Nachlass gelangte 1983 in das Landeskirchliche Archiv Stuttgart, wurde 1986 verzeichnet und bildet hier den Bestand D 30.

Bestand

Predigten (1892-1920 und o.D.)
Bestellnummer: LKAS-D030-1

Enthält:
1) 23 Predigten aus der Zeit 1892-1914
2) 8 Predigten von 1915
3) 20 Predigten von 1916
4) 17 Predigten von 1917
5) 11 Predigten von 1918
6) 17 Predigten von 1919
7) 5 Predigten von 1920
8) 7 Predigten o.D.

Stichworte

Predigten

Bestand

Briefe an Paul Fischer (1876-1920 (1961))
Bestellnummer: LKAS-D030-2

Enthält:
1) 15 Briefe ab August 1876 aus Tübingen bis zum Vikariat in Gschwend
2) 29 Briefe ab April 1878 aus Gschwend bis einschließlich der Zeit als Sekretär bei der Basler Mission
3) 27 Briefe ab Juli 1891 aus Tübingen bis zum Lebensende 1920 in Stuttgart (Brief 27 ist von Landesbischof Haug an Prof. Dr. med. Carl Römer von 1961)

Stichworte

Gschwend | Tübingen | Stuttgart | Korrespondenz | Basler Mission | Fischer, Paul | Römer, Carl | Haug, Martin

Bestand

Beiträge für das Evangelische Sonntags- bzw. Kirchenblatt für Württemberg (1894-1919)
Bestellnummer: LKAS-D030-3
Umfang: 7 Beiträge

Stichworte

Evangelisches Sonntagsblatt für Württemberg | Evangelisches Kirchenblatt für Württemberg

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