N 6 Nachlass Alfred Sengle

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Erstellt: 2016

Einleitung

Bearbeitung

Johannes Grützmacher

Zum Bestand

Der Bestand enthält im Wesentlichen umfangreiche Mitschriften Sengles aus Schule und Studium sowie eine Sammlung seiner Predigten.
Er wurde 2014 von Sengles Sohn, Alfred Sengle, an das Evangelische Stift übergeben und 2016 in den Archivbestand des Evangelischen Stifts eingearbeitet.

Biografische Informationen

Karl Alfred Sengle wurde am 11. August 1900 als Sohn von Viktor Sengle und Anna geb. Grundgeiger geboren. Nach dem Schulbesuch in Ludwigsburg und Stuttgart durchlief er von 1914 bis 1918 die evangelischen Seminare in Schöntal und Urach. Ende des Ersten Weltkriegs wurde Sengle noch einberufen.
Von 1920 bis 1924 studierte Sengle in Tübingen evangelische Theologie. In der Zeit lebte er im Evangelischen Stift. Ab 1925 wurde er mit einer Reihe von unständigen Pfarreien betraut, darunter in Nürtingen und Affaltrach. 1932 heiratete Alfred Sengle Hedwig Süsser, mit der er in den nächsten Jahren drei Kinder bekam. Von 1932 bis 1939 wirkte Sengle als Pfarrer der deutschen evangelischen Gemeinde und Direktor der zugehörigen Schule Navegantes in Porto Alegre, Brasilien. Als er 1939 nach Deutschland zurückkehrte, waren weitere Auslandsverwendungen im Gespräch. Seit August 1939 war Sengle dann aber Stadtpfarrer in Ellwangen.
Im Herbst 1943 wurde er in die Wehrmacht eingezogen. Sengle fiel am 7. April 1945 in Altkrautheim an der Jagst.

Stichworte

Porto Alegre, Brasilien | Ellwangen | Sengle, Alfred

N 6 Bestand

Mitschriften aus Schule und Studium (1914-1922)
Bestellnummer: N-6-1
Umfang: 0,3 lfd. m in 3 Schubern

Stichworte

Vorlesungen

N 6 Bestand

Predigten (1931-1944)
Bestellnummer: N-6-2
Umfang: 0,1 lfd. m in 1 Schuber

Stichworte

Predigt

N 6 Bestand

Zeitung der Kriegspromotion Schöntal/Urach 1914/18 (1918)
Bestellnummer: N-6-3
Umfang: 0,5 cm

Enthält:
- Ausgabe 1 (August 1918)
- Ausgabe 2 (Oktober 1918)

Stichworte

Schöntal, Seminar | Urach, Seminar | niedere Seminare

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